Portrait Prof. Horst Koeditz
geb. 06.05.1931 in Jena, Thüringen
Wissenschaftlicher Werdegang
- 1950-1956
- Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
- 1956
- Approbation als Arzt in Jena
- 1956-1957
- Pflichtassistentenzeit in Jena
- 1957
- Promotion
- 1957-1962
- Weiterbildung zum Facharzt für Kinderheilkunde an der Universitätskinderklinik Jena
- 1962
- Facharztanerkennung für Kinderheilkunde, Oberarzt
- 1967
- Habilitation
- 1968-1973
- Dozent an der Universitätskinderklinik Jena
- 1973
- Berufung zum ordentlichen Professor für Kinderheilkunde und zum Direktor der Klinik für Kinderheilkunde an der Medizinischen Akademie Magdeburg
- 1978
- Verleihung des Titels „Medizinalrat“
- 1982
- Verleihung des Titels „Obermedizinalrat“
- 1987
- Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“
- 1990-1991
- Vorsitzender der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
- 1990
- Mitglied der „Süddeutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde“
- 1990
- Gründungsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie“
- 1990-1992
- Rektor der Medizinischen Akademie Magdeburg
- 1990-1993
- Vorsitzender der Integrationskommission in der „Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde“
- 1991
- Organisation des Beitritts der „Gesellschaft für Pädiatrie der DDR“ in die „Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde“ (28. Februar 1991)
- 1991-1992
- Präsident der „European Society for Paediatric Infectious Diseases“ (ESPID)
- 1993
- Mitbegründer und Prorektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- 1994
- Geschäftsführender Direktor des neu gegründeten Zentrums für Kinderheilkunde und zugleich Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- 1995
- Wahl zum medizinischen Adjunkten der „Leopoldina“ für Sachsen-Anhalt
- 1996
- Emeritierung
- 1996-2000
- Vorlesungszyklus „Geschichte der Medizin“
Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte
- Pädiatrische Infektiologie, klinisch-immunologische Forschung in Zusammenarbeit mit Prof. Morenz (Abt. Immunologie des Institutes für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Akademie Magdeburg)
- Bildung des Zentrums für Kinderheilkunde mit Einrichtung von 4 Klinikbereichen mit Komplettierung der Lehrstühle und Direktorate. Erweiterung des wissenschaftlichen Profils der Kinderklinik
- bisher 200 wissenschaftliche Publikationen und 440 Vorträge